Am vergangenen Wochenende war der SCR gleich auf mehreren Regattabahnen vertreten und überall spielte der Wind eine entscheidende Rolle. Beim Nordwasser Pokal 2026 auf der Warnow in Rostock gingen für unseren Verein sowohl Optis als auch Cadets an den Start. Die Bedingungen waren alles andere als einfach: Mit Messwerten von bis zu 25 Knoten Wind auf der Warnow verlangte das Wochenende den jungen Seglerinnen und Seglern viel ab.
In der Cadet-Klasse erreichten Lucy und Karl einen starken 5. Platz. Rhona und Clara belegten Rang 10. Insgesamt gingen 12 Boote an den Start. Auch in der Opti B war der SCR erfolgreich vertreten: Tilda segelte auf einen sehr guten 4. Platz, Leentje erreichte Platz 6. Gestartet waren hier 10 Boote, gemeldet waren ursprünglich allerdings deutlich mehr, nämlich 35. Dass am Ende nur ein kleiner Teil des Feldes tatsächlich antrat, zeigt, wie anspruchsvoll die Bedingungen auf dem Wasser waren.
Noch härter traf es die Seglerinnen und Segler vor Warnemünde beim WIRO Cup, bei dem unser Opti-A-Segler Tim gemeldet hatte. Dort war mit 132 gemeldeten Optimisten ein großes und starkes Feld angekündigt. Aufgrund des sehr starken Windes mit Böen von bis zu 40 Knoten konnte jedoch nicht gesegelt werden. Die Preise wurden am Ende ausgelost, für die vielen angereisten Kinder sicherlich nicht das erhoffte Regattaerlebnis, aber angesichts der Bedingungen die richtige Entscheidung.
Doch damit war das Regattawochenende aus SCR-Sicht noch nicht beendet. Auch bei der Stralsunder Segelwoche war unser Verein vertreten, diesmal nicht mit eigenen Seglerinnen und Seglern auf dem Wasser, sondern an entscheidender Stelle in der Organisation. In diesem Jahr gab es dort erstmals auch eine Regatta für Optis und ILCA. Der SCR stellte den Wettfahrtleiter, die Jury und einen Tonnenleger.
Unser Dirk „Zille“ hatte als Wettfahrtleiter ebenfalls mit den schwierigen und wechselhaften Bedingungen zu kämpfen. Mit viel Erfahrung, Ruhe und einem guten Gespür für die Wetterfenster gelang es ihm, die Phasen mit weniger Wind zwischen den Fronten clever zu nutzen. So konnten für die Optis drei Wettfahrten und für die ILCA sogar vier Wettfahrten gesegelt werden. Eine starke Leistung unter diesen Umständen.
Auch in Stralsund litten die Starterzahlen deutlich unter dem Wind: Am Ende trauten sich nur 8 Optis und 6 ILCA an den Start. Umso mehr gilt allen Beteiligten auf dem Wasser und an Land großer Respekt für ihren Einsatz an diesem anspruchsvollen Regattawochenende.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Seglerinnen und Segler zu ihren Ergebnissen und ein großes Dankeschön an alle, die mit Organisation, Wettfahrtleitung, Juryarbeit und Unterstützung an Land dafür gesorgt haben, dass trotz schwieriger Bedingungen gesegelt werden konnte.















